Leitlinienempfehlungen zur opioidinduzierten Obstipation (OIC)

Die Therapie der OIC folgt basierend auf den Empfehlungen aktueller Leitlinien in der Praxis in der Regel einem klaren Behandlungsalgorithmus.

S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“1

Auszug aus der S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM) vom April 2022 zur medikamentösen Therapie:

Stufenschema der OIC-Therapie1
 


Mod. nach: Andresen V. et al. Z Gastroenterol 2022;60:1528–1572.1

Alle Optionen der Stufe II sollten versucht worden sein, bevor auf die Stufe III gewechselt wird. Alle Optionen der Stufe III sollten versucht worden sein, bevor auf die Stufe IV gewechselt wird.
Basismaßnahmen sollten zudem immer, wenn möglich, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung sein.

OIC: opioidinduzierte Obstipation; PAMORA: peripher wirkende μ-Opioidrezeptor-Antagonisten.

Die Fachinformation und den Pflichttext zu MOVENTIG® finden Sie auf https://campus.grunenthal.de/produkte/fachinformationen

Aus Gründen der Lesbarkeit wird im weiteren Verlauf auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechte

Referenzen

  1. Andresen V. et al. Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM) Z Gastroenterol 2022;60:1528–1572.
     
M-MOV-DE-08-26-0002
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